„A bisle Glück“ an der Freien Schule Güstrow: Musikalische Begegnung mit jiddischer Kultur

Am Mittwoch nach Pfingsten hatten wir besonderen Besuch an unserer Schule: Karolin Trybala und das Trio Tate Mame gestalteten mit den Schülerinnen der 5/6 den Workshop „A bisle Glück“. Dabei lernten die Kinder verschiedene jiddische Lieder kennen, sangen gemeinsam, bewegten sich zur Musik und erfuhren mehr über die Hintergründe der Stücke.

Im Anschluss hatten die Schülerinnen die Möglichkeit, ihre Eindrücke und Lieblingsmomente festzuhalten. Dabei zeigte sich, dass der Workshop viele unterschiedliche Reaktionen hervorrief.

Zu den Lieblingsmomenten gehörten unter anderem:

  • „das gemeinsame Tanzen“ (Käthe)
  • „Als wir das Lied Hava Nagila gesungen haben. Es macht Spaß, das zu singen.“ (Sophie)
  • „Oj oj oj, weil es lustig war“ (Fritz)
  • „Rrrrrobert“ (Magda)
  • „das Lied ,Be mir bist du scheen´“ (Kasi)
  • „Alle Lieder, weil Ohrwurm.“ (Emma)
  • „Mir hat es gefallen, als wir selber tanzen konnten.“
  • „Das Tanzen, es war lustig, aber auch ein bisschen nervig wegen der Jungs.“ (Ida)

Auch allgemeine Eindrücke wurden von den Schülerinnen notiert:

  • „Es war ein schöner Tag und es hat Spaß gemacht.“ (Rika)
  • „Es war spannend, diese Musik zu hören, weil sie auch unfassbar schön klang.“ (Emma)
  • „Die Sängerin war sehr fröhlich, also klang auch die Musik sehr fröhlich. Die Musik klang einfach fröhlich, weil sie so viel Energie hatte.“ (Leni)
  • „Das Trio von Karolin Trybala war sehr gut und es hat mir sehr gut gefallen. Sie können gern wieder zu uns kommen.“ (Lisbeth)
  • „Das Singen hat mir richtig Spaß gemacht, weil ich selber im Chor seit acht Jahren singe. Die Gitarre und Trommel haben Stimmung reingebracht.“ (Malou)
  • „Es war richtig toll und ich finde, dass die Musiker ein richtig gutes Team waren.“ (Mathilda)

Die Rückmeldungen zeigen, dass viele Schüler*innen die fröhliche Atmosphäre, das gemeinsame Singen und Tanzen sowie die besondere Musik genossen haben. Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, dass der Workshop nicht alle gleichermaßen ansprach. Einige Schülerinnen hätten sich modernere Lieder gewünscht und konnten mit den vorgestellten Musikstücken weniger anfangen. Gerade diese unterschiedlichen Meinungen machen deutlich, wie vielfältig die Geschmäcker und Interessen innerhalb der 5/6 sind.

Insgesamt bot der Workshop den Schülerinnen die Gelegenheit, neue musikalische Erfahrungen zu sammeln, aktiv mitzumachen und Musik kennenzulernen, die viele von ihnen bisher noch nicht gehört hatten. Wir bedanken uns bei Karolin Trybala und dem Trio Tate Mame für ihren Besuch und die vielen musikalischen Eindrücke.

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