Werkstattwochen zum Thema „Nachhaltigkeit“

In den letzten drei Wochen beschäftigte sich die gesamte Schule und der Kindergarten mit dem Thema Nachhaltigkeit. Zum Start sammelten alle gemeinsam Müll in der Güstrower Südstadt und anschließend ging es zurück in die einzelnen Klassenstufen, die jeweils ein bestimmtes Thema zur Nachhaltigkeit behandelten, um sich Grundlagen zu erarbeiten.

Hier kommen ein paar Rückmeldungen zu diesen zwei Wochen Werkstattarbeit:

Es war toll, so viel freie Arbeitszeit zu haben, um selbst zu entscheiden, wann man wie viel schaffen möchte. Auch das Thema hat mich sehr angesprochen, vor allem weil es ein reales Problem ist, mit dem wir uns alle beschäftigen sollten. Waya

In der Werkstattwoche „Trinkwasser als Ressource“ erfuhr ich viele neue Dinge, die mir vorher nie so bewusst waren. Für mich waren dies die besten Werkstattwochen, die ich mit erlebt habe. (Thea)

Das Thema finde ich interessant, wozu es auch spannende Aufgaben gab. Man konnte jeden Fachlehrer zu den dazugehörigen Aufgaben Fragen stellen. Ich fand gut, dass es Rechercheaufgaben mit Videos gab. (Florens)

Ich glaube, dass viele Schüler nach diesen Wochen mehr darauf achten, wie sie mit Wasser umgehen. Da die verschiedenen Fächer alle auf das Thema abgestimmt waren, konnte man viele Aufgaben schneller bearbeiten, da man die Infos, die man brauchte schon der vorigen Aufgabe hatte. Gut gefiel mir auch, dass es fast überall möglich war, mit anderen Schülern zusammen zu arbeiten als sonst. (Carlina)

Anschließend ging es in der dritten Woche in die Projektwoche, in der sich die SchülerInnen in selbst gewählten Projektgruppen wiederfanden. Die Besonderheit an dieser Projektwoche war, dass sie themen- und jahrgangsübergreifend von Klasse 3 bis 11 stattfand, so dass die Planung und Organisation nicht ganz so einfach war.

So gab es zum Beispiel eine Gruppe, die sich mit der Vorbereitung und Durchführung einer Kleidertauschparty beschäftigte.

 

Die 1/2 beschäftigte sich zum Thema Nachhaltigkeit mit dem richtigen Umgang mit Tieren. So hat sich eine mit dem Meerschweinchen beschäftigt und dazu ein Modell für ein Gehege gebaut. Die andere Gruppe übten das Märchen die Bremer Stadtmusikanten ein. Auch gab es eine Gruppe, die sich mit Tieren in der Kunst beschäftigte und eine Gruppe übte auf Französisch die kleine Raupe Nimmersatt.

Außerdem gab es eine Projektgruppe „Von der Wolle zum Pullover“, in der es auch einen Strickkurs gab.

Aus Plastikmüll Kunst entstehen zu lassen, hatte sich auch eine Gruppe verschrieben und dabei sind großartige Kunstwerke entstanden.

 

Natürlich gab es auch eine Reportergruppe, die während der Woche fleißig dokumentiert, fotografiert und Texte geschrieben hat.

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Aber es gab auch noch eine Projektgruppe, die selbst Papier hergestellt und Einschlagtücher mit Bienenwachs hergestellt hat und eine die Knotentaschen hergestellt, deren Stoff sie zuvor selbst gefärbt hatten.

Besonders nachhaltig war auch das Repaircafé, dass sich der kaputten Sachen in der Schule angenommen hat. Dort wurden Bänke repariert, Fahrradständer wieder hergerichtet und Kuscheltiere wieder zusammengenäht.

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In vielen tollen weiteren Gruppen wurde genäht, gewerkelt, gekocht und vor allem gelernt, wie vielfältig Nachhaltigkeit eigentlich ist und dass jeder etwas tun kann, um unsere Welt ein wenig besser zu machen.

 

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