In Güstrow trafen sich die besten Nachwuchs-Programmierer:innen der Klassen 7–9 zum Finale der 18. Landesolympiade Informatik Mecklenburg-Vorpommern. In diesem Jahr drehte sich alles um ein Zukunftsthema, das längst im Alltag angekommen ist: autonomes Fahren. Die Teilnehmenden programmierten micro:bit-Roboter, die selbstständig navigieren sollten – eine Aufgabe mit vielen Variablen, wenig Zeit und hohem Anspruch an Konzentration, Kreativität und Ausdauer.
Zum ersten Mal war auch unsere Schule bei der Landesolympiade vertreten – ein wichtiger Meilenstein für unseren Informatikbereich. Zwei unserer Schüler nahmen teil, und Levi schaffte es sogar bis ins Finale. Dort präsentierten die Teams ihre Lösungswege vor einer Jury und zeigten eindrucksvoll, wie sie Probleme analysieren, Strategien entwickeln und ihre Programme Schritt für Schritt verbessern konnten.

Nach drei intensiven Vorbereitungscamps traten im Finale insgesamt acht Teams gegeneinander an. Am Ende setzten sich zwei Schüler vom Recknitz Campus Laage durch und belegten den ersten Platz. Entscheidend war dabei nicht, dass ihre Roboter fehlerfrei fuhren, sondern wie souverän sie mit Problemen umgingen, Fehler analysierten und ihre Lösungen weiterentwickelten. Damit rückte die Jury genau die Kompetenzen in den Mittelpunkt, die für die digitale Zukunft entscheidend sind: kritisches Denken, Fehlertoleranz, Teamarbeit und die Fähigkeit, aus Rückschlägen zu lernen.
Für unsere Schule war die Teilnahme an der Landesolympiade Informatik ein starkes Signal: Informatik ist mehr als nur Theorie – sie schafft konkrete, greifbare Erlebnisse, in denen Schülerinnen und Schüler erleben, dass ihr Code direkt Wirkung zeigt. Der Wettbewerb hat unsere Lernenden motiviert, ihre Fähigkeiten weiter auszubauen und sich noch intensiver mit Themen wie Algorithmen, Sensorik und Robotik auseinanderzusetzen.
Eines steht fest: Die diesjährige Teilnahme war erst der Anfang. Wir planen, auch in den kommenden Jahren wieder bei der Landesolympiade Informatik anzutreten. Bis dahin wollen wir im Informatik-Unterricht weiter an unseren Skills arbeiten – mit Projekten, in denen unsere Schülerinnen und Schüler programmieren, tüfteln und ausprobieren können. So wächst Schritt für Schritt eine Schulkultur, in der digitaler Mut, Neugier und Kreativität selbstverständlich sind.
Hier geht es zum dazugehörigen Beitrag von Güstrow TV:
https://youtu.be/oEjPtdKVNjs?si=-LTiz4ZwkezzeV45

Fotos: Stefan Berndt, BilSE-Institut