Wie fühlt es sich an, wenn Schule plötzlich bis an den südlichsten Rand der Erde reicht?
In dieser Woche konnten unsere Schüler*innen genau das erleben: eine Live-Schaltung in die Antarktis – dorthin, wo der Klimawandel längst keine Theorie mehr ist, sondern Realität.
Im Rahmen von Mission Antarctica wurden unsere Gruppenräume für drei Tage Teil eines globalen Klassenzimmers. Wissenschaft, Aktivismus und Storytelling trafen auf neugierige Kinder und Jugendliche – live, direkt und eindrucksvoll.
Mittwoch: Die 5/6er im globalen Klassenzimmer
Am Mittwoch waren alle 5. und 6. Klassen live dabei. In unseren Gruppenräumen erschienen auf den Bildschirmen:
- Tobias Krell (Checker Tobi)
- Luisa Neubauer
- Meeresbiologin Lea Wowra, direkt aus der Antarktis
Gemeinsam nahmen sie unsere jüngeren Schüler*innen mit auf das Forschungsschiff „Malizia Explorer“, erklärten, warum die Antarktis eine Schlüsselrolle für unser Klima spielt und wie Wissenschaftler*innen dort arbeiten.
Komplexe Zusammenhänge wurden verständlich, anschaulich und kindgerecht vermittelt.



Donnerstag: 7/8er, Wissenschaft und Pinguine
Am Donnerstag waren dann die 7. und 8. Klassen an der Reihe. Dieses Mal mit hochkarätiger Verstärkung:
- Eckart von Hirschhausen
- Luisa Neubauer
- Lea Wowra, erneut live aus der Antarktis
Besonders faszinierend waren die Einblicke in die Welt der Eselpinguine: ihr Lebensraum, ihre Anpassung an extreme Bedingungen – und warum gerade sie so empfindlich auf Veränderungen reagieren.
Klimawandel wurde hier nicht abstrakt, sondern sichtbar und greifbar.
Freitag: Ein würdiger Abschluss mit Cornelia Funke
Am Freitag hieß es ein letztes Mal: Live-Verbindung in die Antarktis.
Wieder dabei waren Luisa Neubauer und Lea Wowra. Als besonderer Gast schaltete sich Kinderbuchautorin Cornelia Funke dazu.
Moderiert wurde die Sendung von Helena Marschall, die souverän durch Gespräche über Geschichten, Verantwortung und Zukunft führte.
Ein starkes Zeichen dafür, dass Klimabildung nicht nur aus Zahlen besteht – sondern auch aus Geschichten, Emotionen und Haltung.
Bildung, die weit über unsere Schule hinauswirkt
Beeindruckend war nicht nur, was in unseren Klassenräumen passierte, sondern auch der Blick darüber hinaus:
Tausende Schüler*innen aus ganz Deutschland waren gleichzeitig Teil dieser Live-Mission.
Und auch unser eigener Beitrag auf Instagram zeigt, wie groß das Interesse ist:
- über 126.000 Aufrufe
- 2.032 Likes
- erreicht nach nur 18 Stunden
Ein starkes Signal dafür, dass Themen wie Klimaschutz, Wissenschaft und Bildung viele Menschen bewegen – besonders dann, wenn junge Stimmen im Mittelpunkt stehen.
Fazit
Mission Antarctica hat gezeigt, was moderne Bildung leisten kann:
Sie verbindet Klassenzimmer mit Forschungsschiffen, Schüler*innen mit Wissenschaftler*innen und lokale Schule mit globaler Verantwortung.
Für unsere Schüler*innen waren diese drei Tage mehr als Unterricht.
Sie waren ein Blick in die Zukunft – und die Erkenntnis, dass diese Zukunft gestaltbar ist.
