Ausflug zum Richtenberger See

Am Mittwoch, den 03. April fuhren wir im Zuge der Projektwoche zum Richtenberger See. Dieser wurde 2006 als ökologische Ausgleichsmaßnahme für Umweltschäden, die während des Baus der A20 auftraten, zwischen Franzburg und Richtenberg in Vorpommern neu angelegt. Trotz einer Fläche von ca. 130 Hektar beinhaltet der See nur zwei Inseln.

Der See war bis 1936 ein durch Schmelzwasser entstandener Stausee, der im 13. Jahrhundert von Mönchen zum Fischen genutzt wurde, Zwischen 1936 und 1938 wurde der See trockengelegt, um Kulturland zu gewinnen. Zunehmende Ablagerungen sorgten dafür, dass aus dem See ein Moor wurde und man diesen nicht mehr nutzen konnte. Darauf folgte die Trockenlegung.

Der Richtenberger See ist ein Naturschutzgebiet und lebt von Artenvielfalt. Von kleinen Fischen, Schnecken und Muscheln bis zu Libellen, Enten und dem mächtigen Graureiher ließen sich auch für uns dort viele Tiere entdecken.

Es war ein sehr schöner Ausflug. Das Wetter hat super mitgespielt und wir haben viel gelernt. Ralf erklärte uns den Unterschied zwischen weiblichen und männlichen Weidenkätzchen. Eine weitere neue Entdeckung von uns waren Binsengewächse bzw. die Artenvielfalt dieser.

Während des Mikroskopieren am folgenden Tag konnten wir viel der uns unbekannten Arten, die im und um das Wasser leben, bestimmen. Einige Tiere waren sehr kleine, sodass wir sie erst unter dem Mikroskop erkennen konnten. Es erschlossen sich uns verschiedene Arten der Algen, Wasserflöhe und anderer Kleintiere.

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