Mensch sein ist keine Frage der Herkunft

Bewegender Filmabend zum Tag der Menschenrechte: „Kein Land für Niemand“

Am Tag der Menschenrechte lud die Freie Schule Güstrow zu einem besonderen Filmabend ein. Gezeigt wurde der Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand“, der sich eindringlich mit den Themen Flucht, Zugehörigkeit, Ausgrenzung und Menschlichkeit auseinandersetzt.

Der Film erzählt von Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten – nicht aus freien Stücken, sondern aus Not. Er zeigt persönliche Schicksale und macht deutlich, dass hinter politischen Debatten immer individuelle Lebensgeschichten stehen. Gerade diese Perspektive macht den Film zu einem wichtigen Beitrag für eine offene und reflektierte Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen.

Im Anschluss an die Vorführung kamen Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte miteinander ins Gespräch. Es wurde diskutiert, zugehört und auch innegehalten. Dabei ging es nicht um einfache Antworten, sondern um Haltung: um die Frage, was Menschenrechte im Alltag bedeuten und welche Verantwortung jede und jeder Einzelne trägt.

Als Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage versteht sich die Freie Schule Güstrow als Ort des Dialogs, der Vielfalt und des respektvollen Miteinanders. Der Filmabend war ein bewusstes Zeichen dafür, dass Menschenwürde unteilbar ist – unabhängig von Herkunft, Sprache oder Lebensweg.

Der Tag der Menschenrechte erinnert jedes Jahr daran, dass diese Rechte keine Selbstverständlichkeit sind. Veranstaltungen wie dieser Filmabend sollen dazu beitragen, Empathie zu stärken, Perspektiven zu erweitern und demokratische Werte aktiv zu leben.

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