3 Wochen Homeoffice geschafft…

… die Osterferien starten (endlich).

In der 7/8 gab es neben den vorgegebenen Aufgaben durch die LehrerInnen auch die Aufgabe, sich eine individuelle Beschäftigung zu suchen. Dabei sind neben dem „Schreibkram“ tolle Resultate entstanden.

Aber seht selbst:

Auch selber kochen stand auf dem Programm, vielleicht entsteht zum Ende der Quarantäne-Zeit ein FSG-Kochbuch?

Außerdem werden auch Tagesabläufe dokumentiert, wie ihr hier z.B. von Erika und Martha lesen könnt:

Wir stehen ungefähr morgens um 6:30 Uhr auf und starten mit einem gemeinsamen Lied und Morgenandacht. Nach dem Frühstück informieren wir uns über Technik. Dort lernen wir z.B. etwas über die Entstehung der Uhren, Dampfmaschinen und Windmühlen. Anschließend machen wir uns einen Plan was wir an diesem Tag bearbeiten wollen.

Unsere Arbeitszeit beginnt mit dem Lesen von einem Biobuch. Danach machen wir ein kleines Kopfrechentraining und bearbeiten die Aufgaben, die wir von der Schule zugeschickt bekommen haben. Wir lesen z.B. ein Buch über Anne Frank oder Friedrich. In diesen beiden Büchern geht es  um die Judenverfolgung in der Nazizeit. Anschließend lesen wir in einem Wissensspeicher, über Chemie und Physik, darin geht es z.B. um den Aufbau der Atome oder über Elektrizität.

Nach einer kleinen Pause gibt es eine sportliche Auflockerung. Mit einer Sport- App, auf dem Handy  machen wir vielseitige Trainingsübungen.

Am Nachmittag setzen wir uns für eine halbe Stunde an den Computer, um auf der Internetseite Schlaukopf, Mathematik oder andere Sachen zu trainieren. In Mathe bearbeiten wir Größen, Flächen und Geld umrechnen oder die Sachen die uns noch schwerfallen. Anschließend üben wir unsere Instrumente, wie Flöte und Klavier.

An jedem Mittwoch gibt es einen Sporttag, wo wir wandern gehen oder uns auf dem Hof sportlich aktivieren. Wöchentlich lesen wir einen englischen Text, aus der Bibel, übersetzen diesen und hören einen Vortrag in Originalsprache.

Zum Schluss möchten wir euch eine Rückmeldung von Lia nicht vorenthalten:

Meiner Meinung nach ist Home-Office die schlimmste Arbeitsmethode, die es gibt, denn man muss alles alleine machen. Man kann keinen Lehrer/in Fragen stellen, die gleich beantwortet werden können.

Ich finde, wir haben auch mehr Aufgaben auf als sonst. Die einzigen Vorteile, die ich hier sehe, sind: Keine lauten Schüler, keine Hausaufgaben, keine Streitereien. Als wir in der ersten Woche anfingen mit dem Home-Office, dachte ich mir so, wenn die Aufgaben so bleiben, dann wird das ja ganz entspannt. Doch in der zweiten Woche sah das Ganze schon anders aus. Es waren mehr Aufgaben und es waren auch schwierigere Aufgaben.

In der dritten Woche waren es zwar weniger aber zeitaufwendigere Aufgaben. In der ersten Woche kam ich super zurecht und die Aufgaben waren auch schnell zu erledigen. Aber in der zweiten Woche war ich ein bisschen überfordert, doch im Endeffekt konnte ich auch diese Aufgaben erfolgreich erledigen. In der dritten Woche ging es weiter mit neuen Aufgaben, die waren fast so  wie die Aufgaben von der ersten Woche.

Meiner Meinung nach war es eine gute, aber jedoch auch schlechte Erfahrung. Ich würde viel lieber wieder zu Schule gehen, da es viel schöner und aufregender ist. Außerdem kann man dort auch seine Freunde sehen.

Also mein Fazit ist: die Schule ist der beste Ort zum Lernen.      

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